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Use Cases

Wenn das „Open Web“ dichtmacht?
Open Source Intelligence (OSINT) ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein echter Faktor für belastbare Sicherheitsentscheidungen. Paradox nur: Ausgerechnet die Informationsquellen, die früher als „öffentlich“ galten, werden immer schwieriger zugänglich. Wer heute noch glaubt, ein paar Suchmaschinen-Abfragen und Social‑Media‑Monitoring würden reichen, verpasst schnell die entscheidenden Signale.
Die gute Nachricht: Moderne OSINT-Ansätze haben sich weiterentwickelt. Sie kombinieren klassische Open‑Web‑Recherche mit hard‑to‑reach‑data – und ergänzen, im rechtlich zulässigen Rahmen, auch Erkenntnisse aus dem Darkweb. Nicht, um „mehr Daten um der Daten willen“ zu sammeln, sondern um aus fragmentierten Quellen ein konsistentes Lagebild zu bauen: schneller, nachvollziehbarer und handlungsrelevant.
Wenn das „Open Web“ dichtmacht?
Open Source Intelligence (OSINT) ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein echter Faktor für belastbare Sicherheitsentscheidungen. Paradox nur: Ausgerechnet die Informationsquellen, die früher als „öffentlich“ galten, werden immer schwieriger zugänglich. Wer heute noch glaubt, ein paar Suchmaschinen-Abfragen und Social‑Media‑Monitoring würden reichen, verpasst schnell die entscheidenden Signale.
Die gute Nachricht: Moderne OSINT-Ansätze haben sich weiterentwickelt. Sie kombinieren klassische Open‑Web‑Recherche mit hard‑to‑reach‑data – und ergänzen, im rechtlich zulässigen Rahmen, auch Erkenntnisse aus dem Darkweb. Nicht, um „mehr Daten um der Daten willen“ zu sammeln, sondern um aus fragmentierten Quellen ein konsistentes Lagebild zu bauen: schneller, nachvollziehbarer und handlungsrelevant.
Blinde Flecken mit Folgen!
Warum TikTok, Mastodon, Telegram, GETTR, Truth Social und Odysee ins Monitoring gehören? Auf diesen Plattformen entstehen Trends, werden Proteste koordiniert und – teils – demokratiefeindliche Narrative verbreitet. Viele klassische Social‑Listening‑Setups erfassen sie nur lückenhaft: wegen fehlender oder restringierter APIs (z. B. TikTok), föderierter oder verschlüsselter Architekturen (Mastodon, Telegram), „Alt‑Tech“-Ökosystemen (GETTR, Truth Social) oder weil Inhalte im Zuge von Sanktionen und Geoblocking auf alternative Videoplattformen wie Odysee ausweichen. Wer sie ignoriert, riskiert strategische Blindheit.
Medien-Monitoring in Krisengebieten: Wie KI und Satellitentechnik den entscheidenden Informationsvorsprung sichern
Die Welt ist permanent in Bewegung. Putschversuche, Regierungswechsel, geopolitische Verwerfungen oder Naturkatastrophen gehören zur Tagesordnung. Moderne Monitoring-Systeme erfassen frei zugängliche Online-Nachrichten gut und erstellen ein erstes digitales Lagebild. Sobald jedoch vor Ort das Internet gesperrt oder Social-Media-Kanäle blockiert werden, stoßen reine Web-Scraper an ihre Grenzen.

