Home Office verändert die Arbeitsabläufe in PR und Marketing. Was muss ein Medienmonitoring-Tool im Jahr 2020 können, um den Ansprüchen von dezentral arbeitenden Teams gerecht zu werden? Susanne Köhler, Geschäftsführerin von Radiosphere, nennt die fünf wichtigsten Kriterien.

 

Susanne Köhler

Susanne Köhler

Geschäftsführerin

Susanne Köhler ist Wirtschaftsingenieurin und hat am Fraunhofer IAO Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation Stuttgart internationale Forschungsprojekte betreut. Sie hält mehrere Patente in Sachen Web-Analyse. Ihre Themen: Data Mining, CRM und Online-Marktforschung.

 

Viel Geld und Manpower ist in den vergangenen Jahren in die Aus- und Aufrüstung von Newsrooms oder Command Centers geflossen. Die Idee, Ressourcen an einem Ort zu bündeln, hörte sich zu gut an: SEO-Spezialisten, Redakteure, Social Media Manager und Pressesprecher arbeiten an einem Ort. Effizienter Austausch und schnelle Reaktionen garantiert. Bis uns ab März 2020 bewusst wurde, wie anfällig ein solches zentralisiertes Arbeiten ist. Viele Newsrooms in Unternehmen, Behörden und auch Medienredaktionen stehen inzwischen zum großen Teil leer. Die Mitarbeiter arbeiten dezentral in ihren privaten Home Offices.

Die Herausforderung dabei war, allen Mitarbeitern die für ein effizientes Arbeiten und Kommunizieren nötigen IT-Ressourcen bereitzustellen – natürlich bei der nötigen Datensicherheit. Das gilt auch für Medienmonitoring und -analyse, heutzutage die Basis erfolgreicher Kommunikation. Für dezentrales Teamwork und speziell die Arbeit im Home Office während der Corona-Pandemie haben sich dabei einige neue Anforderungen als Must-haves erwiesen:

 

Was muss eine Medienmonitoring-Plattform für effizientes dezentrales Arbeiten leisten? Fünf Kriterien sind wichtig.

  1. Medienmonitoring- und -analyseergebnisse sollten über alle Medienkanäle in einer App verfügbar sein. Die Darstellung auf einem Bildschirm erleichtert den virtuellen Austausch im Team über Video- oder Messenger-Chats.
  2. Monitoring Tools sollten dezentral konfigurierbar Deshalb braucht man für die effiziente Medienanalyse eine Cloud-Lösung mit einfach und logisch zu bedienender Benutzeroberfläche.
  3. Cloudbasierte Monitoring Tools sollten kurze Ladezeiten bieten, sonst werden Online-Meetings und Präsentationen eventuell etwas langatmig. Monitoring-Ergebnisse sollten sich flexibel in andere Tools importieren lassen.
  4. Ein gutes Monitoring Tools erfasst alle Mediengattungen: Print, Online, Social Media, Radio & TV sowie auch Podcasts. Der aktuelle Digitalisierungsschub führt zu einer Vielfalt von Formaten, die Kommunikation und Marketing im Auge behalten müssen, bevor sie darüber selbst aktiv werden. Den wahren Erfolg von Medienarbeit erkennt man erst, wenn man die Verlinkungen zwischen unterschiedlichen Formaten oder Plattformen analysiert.
  5. Neue Suchanfragen sollten ohne vordefinierte Suchworte funktionieren: Man sucht praktisch nach dem bisher Unsichtbaren. Für die Themengenerierung und die Ideenfindung sollten unterschiedliche Mitarbeiter spontan schnelle Suchanfragen einrichten können – nach modular einsetzbaren Algorithmen aber ohne Programmierkenntnisse.

 

Eine Medienmonitoring-Plattform, die bei diesen fünf Anforderungen schon mal fünf Häkchen bekommt, ist eine gute Basis für hochproduktive, dezentrale Kommunikationsarbeit – im Home Office oder anderswo auf dieser Welt. Wie zum Beispiel RS-Lynx von Radiosphere.

 

Bildrechte: Radiosphere