Ein umfassendes Medienmonitoring ist die Basis für ressourceneffiziente PR- und Marketingkommunikation 2021. Stefan Richter, Marketingexperte bei Radiosphere, liefert die Gründe dafür.

 

Was ein Pressespiegel ist, weiß jeder. Zumindest alle Ü30. Auch den erfahreneren Kommunikationsverantwortlichen und Pressesprechern ist jedoch klar, dass „Pressespiegel“ ein antiquierter Begriff für ein aussterbendes Produkt ist. Längst ist es nicht mehr nur die „Presse“, die relevante Informationen und Meinungen zu einem Thema prägt und multipliziert, sondern vielmehr eine oft unübersichtliche Vielzahl von Medienplattformen, Quellen oder Influencern. Clipping-Services mutieren zum Medienmonitoring, aus Pressespiegeln werden Realtime-Dashboards oder Apps.

Bei der Planung der PR- und Marketingbudgets 2021 sollten Sie deshalb folgende sechs Thesen im Hinterkopf haben:

  1. Eine Trennung zwischen analog und digital macht für die Kommunikationsbudgetplanung 2021 keinen Sinn mehr. Welche Beziehungen und Verlinkungen es zwischen einzelnen Medieninhalten gibt, erkennen Sie in der Analyse mit einem umfassenden Medienmonitoring-Tool.
  2. Kommunikation ist heute viel unkomplizierter und kostengünstiger messbar als im Zeitalter der Pressespiegel – auch für den Wettbewerb oder KollegInnen aus den Nicht-Kommunikationsabteilungen. Das bedeutet, dass Kommunikationsaktivitäten eigentlich jeden Tag einem prüfenden Blick standhalten müssen und nicht nur einmal im Jahr zur sorgfältig aufbereiteten PR-Evaluation.
  3. Die „Welt da draußen“ reagiert heute in Echtzeit auf Veröffentlichungen. Diese Reaktionen sind oft wenig vorhersehbar. Ein digitales Monitoring-Dashboard zeigt in Realtime relevante Sentiments und Multiplikatoren. Das ermöglicht ein zielgerichtetes Finetuning der kommenden eigenen Aktionen und Reaktionen.
  4. Nur wer Themen und Trends frühzeitig erkennt, kann sich aktiv dazu positionieren. Das gilt für Produkte ebenso wie für Dienstleistungen oder Kommunikation und Marketing. Deshalb reicht es 2021 nicht mehr, das Internet nach altbekannten Stichworten oder Themen zu durchsuchen. Moderne Medienmonitoring-Tools funktionieren dank AI ohne vordefinierte Suchworte: Man sucht automatisiert nach dem bisher Unsichtbaren.
  5. Zu einem vollständigen Medienmonitoring gehören auch die Bilderkennung und die inhaltliche Auswertung von Video- und Audio-Podcasts. Das gilt auch, wenn Sie audiovisuelle Medienkanäle selbst gar nicht aktiv bespielen.
  6. Für eine stimmige Kommunikations- oder Marketingstrategie „aus einem Guss“ brauchen Sie ein „All-in-One“ Medienmonitoring. Trotzdem sollten einzelne Kanäle und Medientypen für eine effiziente Ressourcenbudgetierung auch einzeln auswertbar sein: zum Beispiel nach Reichweite, inhaltlichen Reaktionen, Engagement oder Sentiment. Ein frei und ohne Programmierkenntnisse konfigurierbares Monitoring-Dashboard kann das.

 

Eine Medienmonitoring-Plattform, die wir mit diesen sechs Thesen im Hinterkopf entwickelt haben, ist RS-Lynx – für die hochproduktive, dezentrale Kommunikationsarbeit 2021, im Home Office oder anderswo.

 

Lesen Sie auch: Review Monitoring ist für B2C-Unternehmen ein essenzielles Tool der Marktforschung. Denn Online-Bewertungen sind für viele Konsumenten der letzte und damit entscheidende Impuls vor einer Kaufentscheidung. 

 

Bildrechte: Pixabay/ iXimus, Radiosphere

Stefan Richter

Stefan Richter

Head of Marketing Communications

Stefan Richter ist Diplom-Journalist und hat mehrere Jahre als Redakteur und Auslandskorrespondent für Presse, Hörfunk und TV gearbeitet. Nach seinem Wechsel ins PR-Fach war er als Pressesprecher und Berater auf Unternehmens- und Agenturseite tätig. Bei Radiosphere verantwortet er die Marketingkommunikation.